Spanisch

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Spanisch
Sprecher
Sprachfamilie Romanische Sprachen
Verwandte Sprachen Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch
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Spanisch als Zielsprache
Spanisch als Lehrsprache

Die spanische oder auch kastilische Sprache (Eigenbezeichnung español [espaˈɲol] bzw. castellano [kasteˈʎano]) gehört innerhalb der Sprachfamilien zum romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen und bildet wiederum mit dem Aragonesischen, dem Asturleonesischen, dem Galicischen und dem Portugiesischen die engere Einheit des Iberoromanischen. Sie liegen damit westlich der Isoglosse, der La-Spezia-Rimini-Linie. Gemäß einer alternativen Sichtweise kann das Spanische zusammen mit dem Französischen, dem Katalanischen, dem Portugiesischen, dem Okzitanischen und weiteren kleineren romanischen Sprachen auch in die Westromania eingeordnet werden.

Zudem ist Spanisch die häufigste Muttersprache auf dem amerikanischen Doppelkontinent und gilt z. B. durch die Funktion als Amtssprache zahlreicher internationaler Organisationen als Weltsprache. Mit einer globalen Fürsorge um das Spanische ist das Instituto Cervantes betraut.

Geschrieben wird Spanisch mit lateinischen Buchstaben. Im modernen Spanisch werden der Akut-Akzent für Vokale sowie die beiden Zeichen ñ und ü verwendet. In älteren Wörterbüchern finden sich auch das ch und ll noch als eigenständige Buchstaben. Die Wissenschaft, die sich mit der spanischen Sprache und spanischer Literatur beschäftigt, heißt Hispanistik. Der spanischsprachige Raum wird als Hispanophonie bezeichnet.

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