Türkisch

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Türkisch
Sprecher
Sprachfamilie Turksprachen
Verwandte Sprachen Aserbaidschanisch, Türkisch, Usbekisch
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Türkisch als Zielsprache
Türkisch als Lehrsprache

Die türkische Sprache – auch Türkeitürkisch oder Osmanisch-Türkisch – ist eine agglutinierende Sprache und gehört zum oghusischen Zweig der Turksprachen. Als meistgesprochenene Turksprache ist sie die Amtssprache in der Türkei, im international nicht anerkannten Nordzypern und neben dem Griechischen auch in der Republik Zypern. Des Weiteren wird das Türkische als lokale Amtssprache in Mazedonien, Rumänien und im Kosovo gesprochen. Eigenbezeichnungen sind Türk dili, Türkçe [tyɾkt͡ʃe] und Türkiye Türkçesi.

Die türkische Sprache selbst weist eine Reihe von Dialekten auf, von denen der Istanbuler Dialekt von besonderer Bedeutung ist. Seine Phonetik ist die Basis der heutigen türkischen Hochsprache. Bei der Einführung des lateinischen Alphabets für die türkische Sprache im Jahr 1928 wurde nicht auf die historische Orthographie des Osmanisch-Türkischen zurückgegriffen, sondern die Aussprache von Istanbul als Grundlage der Verschriftung herangezogen. Die Dialekte innerhalb der Türkei werden in Gruppen der Schwarzmeerregion (Karadeniz Şivesi) sowie in Ost-, Südost- und Zentralanatolien (Anadolu Şivesi) und an der Ägäis (Ege Şivesi) eingeteilt.

Die Alternativbenennung „Türkeitürkisch“ umfasst aber nicht nur die Türkei, sondern auch alle Gebiete des ehemaligen osmanischen Reichs. Das bedeutet, dass auch die Balkan- oder Zyperntürken ein „Türkeitürkisch“ sprechen.

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